Sonntag, 5. März 2017

[Rezension] Die Frau meines Lebens - Nicholas Barreau

[Rezension] Die Frau meines Lebens - Nicholas Barreau


Titel: Die Frau meines Lebens 
Autor: Nicholas Barreau 
Seitenzahl: 160
Verlag: Thiele
ISBN-10: 3851792823
ISBN-13: 978-3851792829
Erscheinung Erstausgabe: 18.04.2016
Genre: Belletristik, Liebesroman
Handlungsort: Paris




Inhalt:

Der Buchhändler Antoine sieht eines Tages in seinem Lieblingscafe eine Frau und ist überzeugt, dass sie die Frau seines Lebens ist. Da sie in Begleitung dort ist kann er sie leider nicht ansprechen. Doch im Vorübergehen hinterlässt sie ihm ein Kärtchen mit ihrer Telefonnummer. Kurz bevor er sie anrufen will wir jedoch die letzte Ziffer der Telefonnummer durch ein Missgeschick unleserlich. So hat er nun 10 mögliche Telefonnummern, die er durch probieren muss, um innerhalb der nächsten 24 Stunden seine Traumfrau wieder zu finden.



Cover und Gestaltung:

Das Cover ist ein Traum. Man sieht im Hintergrund den Eiffeltrum und im Vordergrund eine junge Frau mit einem roten Regenschirm, die auf der Wiese entlang schlendert. Damit sind die wichtigsten Punkte aus der Handlung des Romans im Bild eingefangen. Am besten gefällt mir jedoch die tolle Farbgegebung, die dunklen Wolken und die damit erzeugte Stimmung des Covers.


Meinung:

Nachdem ich soviel gutes über die Nicolas Barreau Bücher gehört habe und mir die Cover aufgrund der tollen Farbgebung so gut gefallen, wollte ich auch mal eines dieser Bücher ausprobieren.

Und das Debüt kann man aufgrund seiner Kürze von nur 142 Seiten mal eben nebenbei einschieben. Aber ich muss sagen, dass ich nicht so begeistert war.  Die Geschichte vermochte es für mich nicht eine gewisse Tiefe zu erreichen. Dies mag zum einen daran liegen, dass es eine so geringe Seitenzahl hat, zum anderen fand ich aber diese "Liebe auf den ersten Blick Sache" an sich viel zu oberflächlich und auch nur auf die Äußerlichkeiten der Frau ausgerichtet, mit der Antoine kein einziges Wort gewechselt hat. Dafür fand ich dann auch das Ausmaß von Antoines darauffolgender Suche sehr übertrieben. 

Für die Kürze des Buches gab es relativ viele Wiederholungen von Gedankengänge und auch einige Seiten Beschreibung der Umgebung, was zwar zumindest etwas das Flair von Paris herüber gebracht hat, aber noch weniger Platz für die eigentliche Handlung ließ. Und diese war auch wirklich nichts besonderes. Da fehlte mir das gewisse Etwas und es blieb zu sehr an der Oberfläche. Und so ist es leider nur eine sehr seichte Liebesgeschichte. Es ist locker leicht geschrieben und teilweise auch sehr amüsant zu lesen, aber an Romantik oder Emotionen ist leider auch gar nichts bei mir angekommen, da alles mehr oder weniger nur beschrieben wird und nichts zwischen den Zeilen statt findet.

Ich konnte auch nicht einmal richtig mit den Figuren mitfiebern, denn Antoine war mir für sein gestandenes Alter oft einfach viel zu naiv und seine Handlungen und Reaktionen zu überzogen. Und von der Frau seines Lebens hat man ja nicht wirklich viel erfahren, außer dass ist blond ist, einen knallroten Mund und einen tollen Hintern hat.


Fazit:

Bei "Die Frau meines Lebens" handelt es sich um eine äußerst einfache und leichte Liebesgeschichte, die man vielleicht mal eben an einem Tag zwischendurch lesen kann und bei der man hier und da ins Schmunzeln gerät. Aber es handelt sich um nichts tiefgründiges oder besonderes, was mir irgendwie lange in Erinnerung bleiben wird.





   Originalität     

   Umsetzung      

    Schreibstil      

     Charaktere     

        Tempo         

          Tiefe         


        Lesespaß      





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