Dienstag, 5. August 2014

[Aktion] Gemeinsames Lesen #72

[Aktion] Gemeinsames Lesen #72




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Yoyogi Park" von Andreas Neuenkirchen und bin auf Seite 76.

 



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Bevor sie ins Revier ging, stattete Inspektorin Sato dem Yoyogi Park noch einen Besuch ab."



3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Das ganze ist ein Japan Krimi. Es ist mein erster Länderkrimi, den ich vom Conbook Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. Es ist ein Krimi, der in einem anderen Kulturkreis spielt und in denen man dadurch gleich noch ein bisschen mehr über das Land erfährt. Da ich mich immer für die Kulturen fremder Länder interessiere und gern Krimis und Thriller lese also genau das richtige für mich.
Dieser Krimi spielt in Tokio und man taucht ein in die Welt der japanischen Popkultur. Der Krimihandlung ist bis jezt auch ganz spannend. Ein Mord, der wohl einen ganz anderen Plan verfolgt, als die Ermittler zunächst annehmen. Bis jetzt ist das Buch wirklich ganz spannend, aber auch erfrischend und humorvoll. 


4.Wie heißt dein/e Protagonist/in (Hauptcharakter) in deinem aktuellen Buch. Nenne ruhig mehrere, wenn es mehrere sind. Sind die Namen der Charaktere im Buch für dich wichtig? Kann ein Buch durch blöde/schlechte Namen schlecht werden? 

Na das ist ja die richtige Frage bei einem Japan Krimi ;)
Die Ermittler heißen Yuka Sato und  Shun Nakashima. Merken kann ich mir die Namen irgendwie nicht. Man muss auch immer erstmal drüber nachdenken ob die Figuren männlich oder weiblich sind.
Ich finde es sind schon ganz schöne Zungenbrecher beim Lesen dabei in dem Buch. Genauso wie in den skandinavischen Büchern, die ich davor gelesen habe. Das ist irgendwie teilweise schon schwierig beim Lesen, man überfliegt dann halt die Namen mehr oder weniger immer. Sicherlich gefallen mir Namen, die ich mir merken kann auch besser. Aber das einem die Namen ein ganzes Buch schlecht machen können denke ich nicht. Für mich zumindest nicht. Da gibt es ja weitaus wichtigere Kriterien. Wenn das Buch sonst total gut ist, sind mir die Namen dann auch egal.
Und wenn man einen Japan Krimi oder ein skandinavisches Buch liest muss man halt mit anderen Namen rechnen wie bei einem deutschen Buch, sonst wäre es ja auch unpassend.



Kommentare:

  1. Ich bin schon so gespannt auf deine Rezension zu diesem Buch! Da war noch ein anderer Krimi dabei, oder? Indien? Kriminalhandlungen aus wirklich fernen Ländern und weniger vertrauten Kulturkreisen reizen mich auch tierisch, ich mag es, wenn man dabei ein paar neue Einblicke sammeln und neues lernen kann.

    Namen aus dem asiatischen Raum stellen einen tatsächlich immer vor die Frage ob männlich oder weiblich, da sieht man mal, wie wenig man damit vertraut ist! Bei den skandinavischen Büchern machen mich immer eher die Ortsangaben fertig, da weiß ich nie, ob damit eine Straße, ein Platz, ein Gebäude oder ein ganzer Landstrich gemeint ist! o_O

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    1. Bis jetzt finde ich es eine gute Mischung aus Krimi und Kultur, also nicht zu viel und nicht zu wenig. Es spielt auch ein paar Wochen nur nach dem Tsunami in Japan. In Tokio herrscht schon wieder Normalität, aber ab und zu fallen schon noch ein paar Anmerkungen über die Auswirkungen auch in der Großstadt.

      Oh ja da sagst du was mit den skandinavischen Ortsnamen. Ich habe bei Krähenmädchen irgendwann aufgegeben nachvollziehen zu wollen, wo welches Kapitel spielt.

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  2. Ich hab da nicht so Schwierigkeiten mit - bin sogar diejenige bei uns auf Arbeit, die bei japanischen Namen, immer Frau/Herr davor einträgt :P
    Bin sehr auf deine Kritik gespannt - ich lese gerne japanische Bücher!
    Komm nur leider selten dazu *hüst*
    Bzw sie gehen auf dem dt Büchermarkt total unter...

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    1. Ja wenn man das gewohnt ist ist es sicherlich kein Problem. Aber dann kommen da ja noch die Abkürzungen -san oder -chan, -kun, -sensei.... oder so hinten dran, je nach dem ob es höflich, respektvoll oder freundschaftlich gemeint ist. Aber das gute ist, hinten im Buch ist ein Glossar mit so Abkürzungen und auch japanischen Begriffen die halt im Buch vorkommen und ihre Erklärung dazu. Also ein bißchen Landeskunde bekommt man in dem Buch auch auf jeden Fall mit.

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    2. Chan - is Verniedlichung - sehr beliegt bei Jugendlichen :3
      Aber ne Erklärung hintendran ist immer gut!

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    3. @Christin: Ist dann Banana Yoshimoto oder Haruki Murakami was für dich? *neugierig nachfrag*

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    4. Murakami sagt mir was - da kenn ich die Verfilmung "Naokos Lächeln", ansonsten interessiert mich Keigo Higashino sehr und besitzen tu ich Bücher von Kojo Suzuki & Natsuo Kirino. Aber wie gesagt, die jap. Autoren kommen bei mir viel zu kurz :(

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    5. Ich hatte auch mal ein paar Versuche gestartet, bisher sind aber nur drei japanische Autoren in meinem Regal gelandet. Eben Yoshimoto und Murakami und noch Ishiguro. Obwohl der sehr "westlich" schreibt. Higashino sagt mir nichts, muss ich mal gucken, auch nach den anderen beiden Namen! :D

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    6. Ach doch, na klar, der mit "The Ring"! Ha!!

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